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Traktor Nachrichten vom 07. Dezember 2005

Mit Mandarinen kann man viele tolle Sachen machen. Das Beste ist und bleibt aber immer noch das Mandarinlifeuerwerk. Hält man die Mandarinenschale nämlich mit der orangen Seite gegen eine Kerze und drückt sie dann zusammen, so spuckt das Mandarinli ein bisschen Feuer. Schuld daran ist der Wachs in den Poren der Schale, der sich an der Flamme entzündet. Das funktioniert allerdings nur mit der Schale. Unser neuer Saisonsmoothie mit Apfel, Mandarine und einem Schuss Lebkuchengewürzen ist nur schwer entflammbar. Dafür schmeckt er wesentlich besser als das Wachs und die ätherischen Öle in der Mandarinenschale.

Traktor Nachrichten vom 19. Oktober 2005

Lassi ist die finnische Form von Lorenz. Und Lorenz geht zurück auf das lateinische Wort 'laurus', was 'Lorbeer' bedeutet. Und schneller als uns wirklich lieb ist sind wir beim Herrn der Ringe. Sprechen die Elfen (die mit den Mister-Spock-Ohren) von 'Lassi', so meinen sie nämlich 'Blätter'. Dann gibt es auch noch die Fernsehserie mit dem Hund, aber die wird anders geschrieben.

Unser Lassi - brandneu im Kühlregal deines Vertrauens - hat mit all dem nichts zu tun. Er kommt aus Indien und ist dort seit mehreren hundert Jahren so eine Art 'kulinarische Feuerwehr'. Nichts entschärft ein zu grosszügig gewürztes Curry besser als ein Lassi, denn die scharfen Inhaltsstoffe sind nicht wasserlöslich, dafür aber fettlöslich. Davon profitierten im alten Indien vor allem die Maharadschas, denn der Lassi war damals ein sehr exklusives Getränk. Wir sehen das nicht so eng. Unser Mix aus Bio-Früchten und Jogurt - nicht von heiligen, aber dafür sehr glücklichen Kühen aus dem Emmental und der Region Bern - ist die ideale Erfrischung für alle, natürlich auch für Maharadschas. Siehe auch: Lassi

Sollten jetzt immer noch fruchtige Fragen offen sein, dann kann nur noch unser Experte weiterhelfen. Wer Rat braucht oder einfach seinen Wissensdurst löschen möchte, der oder die wende sich vertrauensvoll an Doktor Lassi: zum Doktor Lassi

Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Traktor Nachrichten vom 13. September 2005

Denken deutsche Dichter an den Herbst, so wird's meistens düster und schwermütig. Joseph von Eichendorff schrieb vor mehr als 200 Jahren unter dem Titel "Herbstklage" über einen Reiher, der am Weiher im Nebel einsam wild über den Tod nachdenkt. Naja, Dichter eben. Unsere Gedanken beim Thema Herbst sind da eher fruchtiger Natur, denn es ist Zeit für eine neue Saisonrezeptur. Ob nun dieser Smoothie gegen Depressionen bei Reihern hilft, ist wissenschaftlich nicht erwiesen, aber er vertreibt auf jeden Fall den Herbstnebel in Mund, Hals und Magen. Für ein Bild des neuen Smoothies sowie Herrn Eichendorff's Werk in voller Länge, klicke hier.

Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Mips & Fips

Traktor Nachrichten vom 01. September 2005

Wie bei so vielen Sachen gibt?s auch bei den Geistern gute und böse. Glaubt man den Legenden, dann wohnen viele gute Geister in Holunderbäumen. Der Promi unter diesen 'guoten Holden', den guten Holundergeistern, ist Frau Holle. Es heisst, dass der Schnee, der auf die Erde fällt, wenn sie die Federkissen schüttelt, weisse Holunderblüten seien. Wenn Vreni Schneider ihre Federkissen schüttelt, dann schneit es selten Blüten. Vreni Schneider wohnt auch nicht in einem Baum, sondern in Elm und dort sprudelt nicht der Holunder, sondern das Elmer Mineralwasser aus der Martinsquelle. Unsere neueste Schorle-Rezeptur ist eine Mischung aus Frau Holle, Vreni Schneider und dem Saftigsten, was Mostindien zu bieten hat. Damit lassen sich die müden Lebensgeister (die holden und die unholden) sofort wieder wecken.

Und wenn wir schon gerade bei den Neuheiten sind: Nun hat auch der Smoothie eine brandneue fruchtig-farbige Etikette. Und was passt besser zu einer neuen Etikette als neue Etikettentexte? Zugegeben, es hat etwas länger gedauert, aber dafür sind sie ein bisschen 'interaktiv'. Ein paar Leute haben uns Wörter geschickt, die sie gerade nicht brauchten (zum Beispiel: Senf-Gemse-beseelt, oder Holz-isch-bäumig, etc.) und wir haben die Buchstabenkelle gerührt und daraus Texte gemixt. Einen digitalen Vorgeschmack auf die neue Etikette haben wir an folgender Stelle zusammengestellt: www.traktorgetraenke.ch

Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Traktor Nachrichten vom 15. Juli 2005

Kompensieren kann man viel. Überstunden zum Beispiel. Es soll sogar Leute geben, die die Grösse ihres Geschlechtsteils mit der Grösse ihres Sportwagens kompensieren. Auch wir wollen jetzt kompensieren, und zwar CO2.

Um den Smoothie oder die Schorle in die Flasche zu bringen braucht es mehr als eine Hand voll Energie. Und wo Energie gebraucht wird, da wird auch CO2 ausgestossen und daran hat das Klima nicht sehr viel Freude. Darum haben wir beschlossen mit der Klimaschutzorganisation myclimate zusammenzuarbeiten. Myclimate ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, welche Klimaschutzprojekte zur Kompensation von CO2-Emissionen anbietet. Als absolute Weltpremiere belastet nun jeder Schluck Smoothie oder Schorle ab dem 1. Juli das Klima kein bisschen mehr.

Also wenn man es genau nimmt natürlich schon, aber wir tun was dagegen, noch genauer gesagt Renat und seine Kumpels von myclimate. Wir geben ihnen nämlich pro verkaufte Flasche einen Beitrag und dieses Geld investieren sie in ein Projekt zum Bau von solaren Treibhäusern und Kleinwasserkraftwerken im indischen Himalaja. Die lokale Bevölkerung profitiert von effizienterem Gemüse- und Früchteanbau und das Klima profitiert vom Verzicht auf eingeflogenes Gemüse, was einen geringeren CO2-Ausstoss zur Folge hat.

Und was bringt dir das rein persönlich? Rein persönlich gar nichts, aber das wohlig warme Gefühl ums Herz, das Klima mit jedem Schluck Traktor ein ganz kleines bisschen fruchtig zu erfrischen.

Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Traktor Nachrichten vom 09. Juni 2005

Wie sieht das aus, wenn Bäuerinnen und Bauern in der Werbung Karriere machen? Ist Andy Rihs mit seinen Hörrohrpedaleuren wirklich zufrieden? Wie lernen Topmanager nicht auf den Boden zu spucken oder ins Tischtuch zu schneuzen? Und vor allem: Macht Fips am Bildschirm einen genauso fruchtigen Eindruck wie live? Wen diese Fragen genauso brennend interessieren wie uns, der oder die darf sich diesen Sonntagabend auf keinen Fall Cash-TV auf SF2 entgehen lassen. Die Leute von Cash-TV haben uns vor ein paar Tagen mit Kameras und Mikrofonen besucht und alles gefilmt, was nicht genug schnell auf den Bäumen war. Was daraus geworden ist, kann man am



Sonntag 12.Juni 2005 um 22.20 Uhr bei Cash-TV auf SF2 

bewundern.

Wir sind gespannt und überlegen uns schon mal, wie wir die Zeit zwischen Lüthi & Blanc und Cash-TV überbrücken können.


Herzlich grüssen,


Die Traktorfahrer



PS: Es soll jedoch auch Leute geben, denen schlägt das Herz mehr für den Film als fürs Fernsehen. Für die haben wir noch einen intergalaktisch natürlichen Geheimtipp auf Lager: http://www.storewars.org/flash/index.html. Viel Spass mit dem Krieg der Sternfrüchte und der Todesmelone.



P.P.S: Wiederholungen siehe: http://www.cash.ch/cashtv

Traktor Nachrichten vom 23. Mai 2005

Es gibt Dinge, die kann ein Smoothie nicht. Erstens: Er verleiht nicht die Fähigkeit durch Wände hindurchzusehen. Ihr könnt uns glauben, wir haben es mehrmals ausprobiert. Zweitens: Ein Schluck Traktor Bio-Smoothie hebt nicht die Gesetze der Schwerkraft auf. Ein Sprung vom Berner Münster tut mit Smoothie genauso weh wie ohne. Das haben wir nicht ausprobiert, aber wir glauben, dass wir in diesem Fall zu 100% unserer Vorstellungskraft vertrauen können. Und drittens: Ein Smoothie ist kein Durstlöscher.

Wer bei brütender Hitze zu Fuss und ohne Feldflasche die Wüste Gobi oder den Kanton Thurgau durchquert hat, der oder die schreit danach sicher nicht zuerst nach einem Schluck Traktor. Oder doch?

Ab jetzt schon, denn der Traktor hat neu die Bio-Schorle auf dem Anhänger. 60% Frucht gemischt mit 40% Mineralwasser aus Elm machen dem Durst so richtig den Garaus und das traktormässig ganz natürlich, nicht aus Konzentrat, ohne Zucker und ohne Zusätze. An einem Getränk mit Röntgenblick arbeiten wir noch, doch das könnte ein Weilchen dauern. Aber jetzt mähen wir erst mal den Durst.

Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Mips & Fips

Traktor Nachrichten vom 12. April 2005

In Venedig gibt es vier Jahreszeiten. Auf den Philippinen und in Laos nur drei, nämlich die trockene, heisse Jahreszeit, die Regenzeit und die kühlere Jahreszeit. Nördlich des Polarkreises wird dann nur noch zwischen Polarsommer und Polarwinter unterschieden. Für die klassische Musik ist es also ein Glücksfall, dass Antonio Vivaldi in Venedig und nicht in Nordnorwegen geboren wurde. Sein berühmtestes Werk wäre dann nur halb so lang. Bei Traktor ist es wie in Laos: Aller guten Dinge sind drei. Darum beginnt bei uns Ende März bereits der Sommer und auf die neue Saisonernte freuen wir uns ganz besonders: Erdbeere & Grapefruit. Nur fruchtig süsse Erdbeeren wäre ja ein bisschen langweilig, aber zusammen mit dem Schuss saurer Frische, den die Grapefruits beisteuern, entsteht ein Mix, der es in sich hat. Sommerliche Erfrischung also ab sofort im Kühlregal deines Vertrauens, oder hier virtuell als Vorgeschmack: zur Saisonsorte

Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Mips & Fips

Traktor Nachrichten vom 18. März 2005

Mit einem Traktor kann man ganz schön Lärm machen. Da sind wir uns alle einig. Aber kann man damit auch Musik machen? Man kann! Vor ein paar Monaten fragte uns Nicole, ob sie leere Traktorflaschen haben könnte. Sie sei mit noch einer Nicole gerade daran, ein Musikinstrument zu bauen. Mips wühlte in unserem Flaschen- und Deckellager und schickte Nicole eine ?Flaschenpost?. Nicole und Nicole machten sich an die Arbeit, tüftelten, hämmerten, schraubten und sägten. Was kam dabei heraus? Das erste und einzige halbautomatische Traktor-Xylofon!

Man kann es entweder ganz normal mit Schlegeln spielen oder indem man ? wie bei einer Drehorgel ? die über den Klangstäben angebrachte Walze dreht. Die Traktorflaschen kommen zum Einsatz, weil die Xylofonstäbe allein zu wenig klingen. Unter jedem Xylofonstab wird deshalb ein Rohr aufgehängt, das den Klang aufnimmt und verstärkt. Grösse und Öffnung der Traktorflaschen sind dafür ideal. Um die nötige Länge zu bekommen, wurden die Flaschen mit dem Nicole-Heisswasser-Schrumpfverfahren ineinander gesteckt. Die Länge dieser Röhre muss nun nur noch auf die Tonhöhe abgestimmt werden und fertig.

Und das klingt? Und wie! Wer sich davon selbst überzeugen will, dem empfehlen wir diesen Sonntag, 20. März 05 ab 14 Uhr bei der Tüftel-Ernte des TüLab (das Tüftellabor für Kinder und Jugendliche) an der Wallisellenstrasse 301 in Zürich-Oerlikon vorbeizuschauen. Da gibt es unter anderem eine Comic-Diashow mit Live-Musikbegleitung und dabei kommt auch das Traktor-Xylofon zum Einsatz. Mehr Infos unter www.tuelab.ch.



In diesem Sinne: Tüftel-Ernte gut ? alles gut!



Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Mips & Fips

Traktor Nachrichten vom 01. März 2005

Alles in allem sind wir ganz froh, dass wir Smoothies verkaufen und nicht Flugzeuge. 1996 beschloss Airbus eine Maschine zu bauen, in der etwa doppelt so viele Leute Platz haben. Und erst 9 Jahre später können Herr Chirac und Herr Schröder den Riesenvogel A380 in seiner ganzen Pracht bestaunen. Zwar gibt es Häppchen und eine Lichtshow, aber trotzdem: 9 Jahre! Seit wir beschlossen haben, unsere Smoothies auch in doppelt so grosse Flaschen zu füllen sind nicht mal 9 Monate vergangen.

Dennoch hat der neue 0.5l Traktor einiges mit dem Airbus A380 gemeinsam. Beide sind sparsam. Der A380 verbraucht 11% weniger Kerosin als die Boeing 747, der 0.5l Traktor verbraucht 18% weniger Geld als sein kleiner Bruder. Entlastung für Umwelt und Portemonnaie. Ausserdem gibt es für beide gewisse Einschränkungen. Sowohl der 0.5l Traktor wie auch der A380 können noch nicht überall landen und starten. Den grossen Traktor gibt es erst in einigen Bioläden und Reformhäusern und bis der A380 Hausen am Albis anfliegen kann, wird wahrscheinlich noch ein bisschen Zeit vergehen. Aber wir bringen schon mal unsere Sitzlehnen in eine senkrechte Position.



Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Mips & Fips

Traktor Nachrichten vom 15. Februar 2005

Muss man an Preisverleihungen eine Krawatte tragen? Zugegeben eine eher unwichtige Frage, aber sie beschäftigte uns in den letzten Wochen öfters in der Znünipause. Letzten Mittwoch fand in Luzern der Schweizer Marketingtag und die Verleihung der Marketing Trophy 2005 statt. Traktor gehörte zu den Nominierten und wir waren gespannt, wie das herauskommt, wenn so viele Marketingprofis einen Tag lang auf einem Haufen sind. Es war sehr spannend. Wir haben mit vielen Leuten gesprochen, Smoothies verteilt und waren ziemlich nervös, als unter bundesrätlicher Obhut die Gewinner bekannt gegeben wurden.

Für Gold hat es leider nicht ganz gereicht. Mit schwarzen Socken war man dieses Jahr marketingmässig schneller unterwegs als mit einem Traktor, aber wir sind sehr stolz, die Silbermedaille über unser Sofa nageln zu können. Und dabei zu sein, wenn ein Siebtel der Landesregierung Smoothie trinkt, das war schon ein ganz spezieller fruchtiger Höhepunkt.

Wer sich das Resultat der Krawattendiskussion und weitere Bilder der Marketing Trophy näher ansehen möchte :marketingtrophy.ch
Und wer sehen möchte, wie der Traktor rauchend in Bild und Ton über die Grossleinwand knatterte: zum Film.

Herzlich grüssen,

Die Traktorfahrer

Mips & Fips

PS für Leute mit Skisport-Kurzzeitgedächtnis: „Einen Peter Müller machen“ ist eine Redewendung aus der Zeit, als die Gletscher noch bis Solothurn kamen und die Schweizer Skifahrerinnen und Skifahrer dem Rest der Welt nur so um die Ohren fuhren. Auch Peter Müller aus Adliswil, aber immer etwas langsamer als Pirmin Zurbriggen. Der kam nicht aus Adliswil. Das hatte aber keinen Einfluss auf seine Geschwindigkeit.

freedstar*